
Die 14. Internationale Tagung "Kulturelles Erbe und Neue Technologien" findet vom 16.-18. November 2009 in Wien statt, als Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien, der Arbeitsgemeinschaft Donauländer und der Kommission 3 (Kultur, Bildung und interregionale Zusammenarbeit) der VRE.
SCHWERPUNKTTHEMA 2009:
ARCHIVIERUNG - oder Aufbau eines Informationssystems
Die Archivierung steht heutzutage im Mittelpunkt aller Aspekte des Kulturmanagements. Archive (archäologische Ausgrabungen, Bibliotheken, Dokumente, Datensammlungen, ...) sind wichtige Datenspeicher. Die in korrekt und zugänglichen Archiven enthaltenen Daten machen eine breite und vielfältige Information verfügbar. Die Konferenz wird untersuchen, wie die verschiedenen Aspekte des Archivierens bestmöglich dazu beitragen können, das Wissen über das kulturelle Erbe selbst und Schutz und Erhaltung zu fördern.
Historischer Rückblick und Zielsetzung
Der Ursprung der Konferenz, die jedes Jahr im Herbst in Wien stattfindet, geht auf einen Workshop zu Archälogie und Informatik zurück, den die Behörden des Landes Wien seit 1996 veranstalten.
Die für Archäologie, Forschung und Informatik zuständigen Abteilungen waren zu der Feststellung gelangt, dass das Vordringen der EDV immer mehr Archäologen/innen von einfachen Computer-User/innen zu Entwicklern von maßgeschneiderten Anwendungen gemacht hatte. Andererseits fehlte eine Zusammenschau und Zusammenarbeit auf dem EDV-Sektor. Daher wurde der Versuch unternommen, eine Plattform für den Austausch von Entwicklungen einheitlicher Anwendungen, für die Lösung von Problemen und eine Vertiefung der Zusammenarbeit zu schaffen.
Schon bald bekundeten Experten aus vielen anderen Bereichen und europäischen Ländern, wie z. B. Computerspezialisten/innen, Vertreter/innen kommunaler oder regionaler Einrichtungen und der Privatindustrie ihr Interesse. Und der Teilnehmerkreis wächst weiter ...
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