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Pressemitteilung, 04 April 2006

Vorbildliche Verwaltung von EU-Programmen durch die Région Alsace

 

"Obwohl bzw. gerade weil wir uns um die Zukunft der Kohäsionspolitik sorgen, und wegen der Schwierigkeiten bei der Verwaltung der Strukturfonds wollen wir unsere Erfahrung und unser Know-how in den Dienst Europas stellen". Mit dieser Aussage brachten der Vizepräsident der Versammlung der Regionen Europas (VRE) und Präsident des Regionalrats Elsass Adrien Zeller und der Vizepräsident des Regionalrats Elsass Jean-Paul Heider heute gegenüber der EU-Kommissarin für Regionalpolitik Danuta Hübner ihre konstruktive Sicht der Dinge zum Ausdruck.

Vizepräsident Zeller fasste die Erfahrungen zusammen, die im Elsass gesammelt wurden, seit der Region am 1.1.2003 die Zuständigkeit für das EU-Programm Ziel 2 2000-2006 übertragen wurde. Insbesondere unterstrich er dabei, dass sich die Programmverwaltung deutlich verbessert hat, seit sie dezentralisiert angesiedelt ist. "Erfreulicherweise können wir insgesamt sagen, dass wir alle Ziele, die sich die Region Alsace gesteckt hat, erreicht haben. Unsere Region ist damit auf weitere operationelle Programme optimal vorbereitet, wir haben lebendige Partnerschaften mit verschiedenen Nachbarregionen ins Leben gerufen, die unseren zukünftigen Vorhaben zugute kommen. Wir sind bereit, den kommenden Programmplanungszeitraum in die Hand zu nehmen,' so das Ende seiner Ansprache. Dem fügte der Generalsekretär der VRE Klaus Klipp hinzu: „Das Elsass ist ein Vorbild für die europäischen Regionen und ihre Forderung nach mehr Dezentralisierung. Die Versammlung der Regionen Europas setzt sich dafür ein, dass die Regionen gestärkt werden und damit zu mehr Effizienz künftiger Gemeinschaftsprogramme beigetragen wird.'

So positiv diese Aussage auch ist, Probleme gibt es nach wie vor. Die VRE stellte Kommissarin Hübner weiterhin einen 10-Punkte-Katalog zur Verbesserung der Strukturfondsverwaltung vor. Die Erfahrungen der Région Alsace, die mit INTERREG III A (Oberrhein Mitte-Süd) und dem Ziel 2 für zwei Gemeinschaftsprogramme als Verwaltungsbehörde zuständig ist, wurden dabei als Beispiele angeführt, um Kommissarin Hübner die Problemstellungen insbesondere bei Zahlungsfristen, Kontrollsystemen, administrativen Hemmnissen oder der internen Abstimmung zwischen den Dienststellen der Kommission vor Augen zu führen. Kommissarin Hübner sagte zu, die guten Beziehungen zwischen der Generaldirektion Regio und den Regionen in Europa würden weiter intensiviert, um bei den genannten Schwierigkeiten Abhilfe zu schaffen und den wirkungsvollen Einsatz der Strukturfonds zu optimieren.


Die Versammlung der Regionen Europas (VRE) ist die politische Organisation der Regionen in Europa und deren Interessensvertreterin auf europäischer und internationaler Ebene. Ihr Auftrag: Eintreten für die Regionen im politischen Prozess sowie die Unterstützung der interregionalen Zusammenarbeit. Mitglieder der VRE sind 255 Regionen aus 30 Ländern Europas und 13 interregionale Organisationen.


Ansprechpartner bei der VRE
Klaus Klipp, Generalsekretär, Agnès Ciccarone, Politikkordinatorin der Kommission 'Regionalpolitik' a.ciccarone@a-e-r.org oder Estelle Delangle, Assistantin, e.delangle@a-e-r.org - Tel: +33-3-88 22 74 37/38 - www.a-e-r.org

Ansprechpartner bei der Région Alsace
Direction de la Coopération et des Relations Internationales, Pierre Meyer, Leiter, pierre.meyer@region-alsace.fr und Anne Rouessard, Programmleitung INTERREG III A Oberrhein Mitte-Süd, anne.rouessard@region-alsace.fr. Tel : +33/3.88.15.68.41

 


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