Köln, PowerGen Europe, 26. Mai 2009
Die Versammlung der Regionen Europas (VRE) und GE Energy haben den "Energiegipfel der Regionen Europas" (European Regions Energy Summit) ins Leben gerufen, eine gemeinsame Initiative, um sich mit den Herausforderungen im Energiebereich, vor denen die europäischen Regionen heute stehen zu befassen, und möglichen Lösungen voranzubringen.
Der "Energiegipfel der Regionen Europas" ist der erste Gipfel, der regionale Entscheidungsträger und europäische Energieexperten zusammenbringen wird. Er wird ab Ende April 2010 jährlich in Brüssel, Belgien, abgehalten werden. Der Gipfel hat zum Ziel, regionale Antworten auf aktuelle Herausforderungen in Sachen Energie zu liefern und die Zukunft der regionalen Energie für zukünftige Generationen vorzubereiten. Wirtschaftliche Effizienz, Versorgungssicherheit und Umweltschutz sind die größten Herausforderungen, vor denen die Regionen stehen. Die europäischen Regionen spielen eine wichtige Rolle bei der Wahl der Energie-Lösungen, die auf ihrem Gebiet umgesetzt werden.
Durch die Zusammenarbeit mit GE Energy – einem in Europa und auf der ganzen Welt etablierten Unternehmen - wird die Versammlung der Regionen Europas zur einzigartigen Schnittstelle zwischen weltweit anerkannten Energieexperten und regionalen öffentlichen Entscheidungsträgern. Ziel ist es, sowohl die Energie- und Umweltstrategie der Europäischen Union zu unterstützen, als auch die Schaffung eines herausragenden Zentrums an Expertenwissen zu ermöglichen, welches für alle europäischen Regionen Lösungen im Energiebereich liefert.
Jedes Jahr wird dieser Gipfel den Abschluss der Vorjahres-Aktivitäten der VRE in Energiefragen darstellen, und die verschiedenen Akteure werden über die Lösungsmethoden informiert, die durch "Peer Reviews" (Expertenbegutachtungen) und in Seminaren entwickelt wurden. Im Jahr 2009 wird die VRE vier "Peer Reviews" durchführen, die zum Ziel haben, Energiefragen in den Gastregionen zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Beim "Energiegipfel der Regionen Europas“ werden dann technische Experten, inklusive der Experten von GE Energy, und Entscheidungsträger die verschiedenen spezifischen Antworten begutachten, die während der "Peer Reviews" entwickelt wurden, und konkrete Vorschläge für technologische Energielösungen machen.
Die VRE arbeitet seit mehreren Jahren daran, die Rolle von lokalen und regionalen Institutionen bei Fragen zu Energieabhängigkeit und Umweltschutz zu stärken. 86 Mitgliedsregionen der VRE haben die AER – FEDARENE (European Federation of Regional Energy and Environment Agencies) Erklärung unterzeichnet, ein strategisches Instrument, das allgemeine Energieziele in spezifischere überträgt und eine Verpflichtung der Regionen zu messbaren Zielen darstellt. Der "Energiegipfel der Regionen Europas" wird den Unterzeichnern Empfehlungen liefern, wie sie ihre Ziele erreichen können.
Die VRE hat ihre Tätigkeiten jedoch nicht streng auf europäisches Gebiet begrenzt. Als Partner des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) bei einem Projekt, welches auf einer dezentralisierten Kooperationsmethode basiert, unterstützen VRE-Mitglieder Entwicklungs- und Schwellenregionen in ihrem täglichen Kampf gegen Klimawandel und damit verbundene Energieprobleme. Der "Energiegipfel der Regionen Europas" wird daher auch Regionen aus dem südlichen Teil der Welt offenstehen und sie mit europäischen Regionen in Kontakt bringen.
Die Regionen sind Vermittler zwischen europäischen Behörden und Verbrauchern, und verfügen heutzutage über wichtige Entscheidungsbefugnisse, die es ihnen ermöglichen, aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Probleme in Angriff zu nehmen.
“GE Energy ist der geborene Partner für die VRE, da es ein europäisches Unternehmen mit reicher Erfahrung bei den verschiedensten Energieproblemen ist, vor denen jede Region in ganz Europa heute steht. GE bietet außerdem das gesamte Portfolio an Energie- und Infrastruktur-Lösungen, wodurch es dem Unternehmen möglich ist, den Regionen Empfehlungen zu geben, die auf jeder heute verfügbaren technologischen Energielösung basieren – sei es für Kohle, Öl, erneuerbare Energiequellen, Erdgas oder Kernenergie. Das Unternehmen ist außerdem bekannt für seine Integrität, was bei der Zusammenarbeit mit Institutionen von besonderer Wichtigkeit ist", erklärt Michèle Sabban, Präsident der VRE.
Als Ausdruck der Investitionen regionaler und lokaler Institutionen im Energiebereich wurde letzten März von der Europäischen Union das Programm “Intelligent Energy – Europe 2009” eingeführt. Diese Initiative sieht die Mitfinanzierung von Projekten vor, deren Ziel Energieeffizienz, grüne Energien und saubere Transporte sind, und stellt Städten, Gemeinden und Regionen mehr als 96 Millionen Euro zur Verfügung, von denen 15 Millionen der Förderung lokaler Investitionen in Energie gewidmet sind. Hauptziel dieses Programms ist es, “Marktbarrieren zu entfernen, das Verhalten zu ändern und eine günstigere wirtschaftliche Umgebung auf dem Markt für Energieeffizienz und grüne Energien zu schaffen”.
“Dieser Gipfel ist ein konkreter Schritt für die VRE, die 2006 eine “Erklärung der europäischen Regionen zur Energieeffizienz und Entwicklung erneuerbarer Energiequellen” unterzeichnet hat, deren Ziel es ist, die ersten quantitativen Zielvorgaben in Bezug auf Energieeffizienz und nachhaltige Entwicklung festzulegen”, schließt Michèle Sabban, Präsident der VRE.
Das Programm des "European Energy Summit" wird in Kürze verfügbar sein unter www.aer.eu
Kontaktadressen bei der VRE:
Richard Medic, Pressesprecher / Direktor Presse und Kommunikation, r.medic@aer.eu - Tel: (mobil) +33 678 695 235
Francine Huhardeaux, Referentin für Presse und Kommunikation, f.huhardeaux@aer.eu - Tel/Fax: +33 3 88 22 74 49
Christina Diegelmann, Senior Policy Coordinator - Committee on 'Economy and Regional Development', c.diegelmann@aer.eu - Tel: +33 3 88 22 74 38
Die Versammlung der Regionen Europas (VRE) ist das grösste unabhängige Netzwerk der Regionen in ganz Europa. Mit 270 Regionen aus 33 Ländern und 16 interregionalen Organisationen, ist sie die politische Stimme ihrer Mitglieder und ein Forum für interregionale Kooperation.