Presse2011MORE4NRG letzte Besprechung: Zeit für Ergebnisse
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2011 
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Pressemitteilung, 10 Juni 2011

MORE4NRG letzte Besprechung: Zeit für Ergebnisse

Almere, Flevoland (NL), 10. Juni 2011

Während der letzten drei Jahre half das MORE4NRG Projekt 11 europäischen Regionen, greifbare Lösungen zu entwickeln um vorhandene Energiepotentiale schneller zu erkennen und Energieeffizienz wirksamer zu verbessern. Die Versammlung der Regionen Europas (VRE) unterstützte als Projektpartner mit Fachwissen sowie mit ihrer einmaligen Peer Review Methodik und verhalf somit der Initiative zum Erfolg.

Erster Schritt - Expertenrunde: Prüfung der regionalen Energiepolitik

Im Rahmen des Projektes wurde die Energiepolitik von fünf Regionen: Maramures (RO), Westgriechenland (GR), Gabrovo (BG) und Prahova (RO) 2009 und Abruzzo (I) 2010 durch Kollegen in einer Reihe von maßgeschneiderten Peer Reviews unter der Leitung der VRE analysiert. “Die Ergebnisse dieser Untersuchungen waren mehr als zufrieden stellend”, sagte Anne BLIEK, Vorsitzende des MORE4NRG Monitoring Board und Stellvertretende Beauftragte der Königin der Provinz Flevoland (NL), während sie hinzufügte, dass „die Peer Reviews der VRE zweifellos eine Schlüsselrolle für den Erfolg des Projektes hatten. Diese ermöglichten uns, unser Wissen zu teilen und von einander zu lernen. Den Gastgeberregionen der Peer Reviews wurde die einmalige Gelegenheit geboten ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren, wenn es um das Entwickeln von innovativen Energiekonzepten geht. Unser Projekt hat eine wichtige Veränderung in ihrer Energiepolitik veranlasst und mich freut es zu sehen, wie schnell ihre Energielandschaft umgewandelt wird.“
Einige konkrete Beispiele bestätigen diese Aussage: Maramures analysiert derzeit die Möglichkeit, Satellitentechnologie im Bereich der Biomasseenergie zu nutzen, Gabrovo hat ein eigenes Kapitel zur Energieeffizienz in seine regionale Entwicklungsstrategie eingeführt und Prahova hat einen regionalen Energieaktionsplan eingeführt.

Zweiter Schritt – Austausch guter regionaler Methoden: das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden

Das Projekt streicht zudem die regionale Vielfalt und Kreativität im Umgang mit einer großen Anzahl von Umweltproblemen hervor. MORE4NRG hat bereits 33 gute Praktiken identifiziert, 10 werden bereits übertragen. Eines der innovativsten Beispiele stammt aus Västernorrland (S): die Region hat ein Schneelagerungssystem entwickelt, das dabei hilft örtliche Krankenhäuser während der Sommerzeit ab zu kühlen. Als ein Ergebnis dieses Projektes sank der Elektrizitätsverbrauch von 450 MWh auf 40 MWh.
Die “Soap on tap” („Seife vom Fass“) Initiative, die in der italienischen Region Lazio eingeführt wurde, erlaubt die Reduzierung von Verpackungen und verringert dadurch den Energieverbrauch dank eines Systems wieder verwendbarer Waschmittelverpackungen, das im groß angelegten Einzelhandel installiert wurde. Das Projekt wird derzeit in der Provinz Flevoland umgesetzt.
Der Park für Energiebewusstsein (PENA) wurde vom Zentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Westgriechenland entwickelt. Ziel ist es, Einwohnern eine Chance zu geben verschiedene Formen alternativer Energiequellen zu entdecken und mehr über Technologien zur sauberen Herstellung von Energien zu lernen. Ein ähnlicher Park soll in Prahova, Maramures und Gabrovo gebaut werden, um die Lücke des ökologischen Bildungssystems durch praktische und konkrete Veranschaulichungen zu schließen.

Die Partner von MORE4NRG planen ihre erfolgreiche Kooperation durch ein neues INTERREG IVC Projekt namens Regions4greengrowth, das sich - vorbehaltlich der Entscheidung und Zustimmung der Europäischen Kommission - auf Möglichkeiten des Energieinvestments konzentrieren wird.

MORE4NRG historisch :

MORE4NRG führt die VRE und 11 Regionen zusammen: Flevoland (NL), Abruzzo (I), Gabrovo (BG), Lazio (I), Maramures (RO), Norrbotten (S), Noord-Brabant (NL), Prahova (RO), Västernorrland (S), Valencia (E) und Westgriechenland (GR).

Die Versammlung der Regionen Europas (VRE – www.aer.eu) ist das größte unabhängige Netzwerk der Regionen in ganz Europa. Mit 270 Regionen aus 34 Ländern und 16 interregionalen Organisationen, ist sie die politische Stimme ihrer Mitglieder und ein Forum für interregionale Kooperation.

VRE Kontakte

Francine Huhardeaux
Referentin für Presse und Kommunikation
+33 3 88 22 74 49

Antonio Buscardini
Presse- und Kommunikationsassistent
+33 3 88 22 74 44

Christina Diegelmann
Politische Koordinatorin
+33 3 88 22 74 38

Justyna Podralska
Referentin
+33 3 88 22 74 37

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